Fortbildungen

Eventkalender

In unserem Eventkalender finden Sie alle Veranstaltungen auf einen Blick.

Dazu gehören internationale und nationale Kongresse, unsere Präsenz auf regionalen Fortbildungsveranstaltungen sowie CME- und eCME-Kurse. 

Kommende Veranstaltungen
19 Juni
Mittwoch, 19. Juni 2024 - 00:00

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22 Juni
Samstag, 22. Juni 2024 - 09:00

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26 Juni
Mittwoch, 26. Juni 2024 - 00:00

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29 Juni
Samstag, 29. Juni 2024 - 09:00

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29 Juni
Samstag, 29. Juni 2024 - 09:00

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Kongressberichte

Dengue im Jahr 2022 – Medical Symposium im Rahmen der CTM/DTG Tagung im Juni 2022 in Rostock

Neben Gefahren wie Luftverschmutzung, Klimawandel und Antibiotikaresistenzen erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Dengue im Jahr 2019 zu einer der zehn größten Bedrohungen der weltweiten Gesundheit.1 In Deutschland tätige Ärzte sollten aber nicht nur bei Reiserückkehrern aus tropischen oder subtropischen Regionen an Dengue denken, wenn diese mit grippeähnlichen Symptomen zu ihnen in die Praxis kommen. Denn auch in nicht endemischen Regionen sind autochthone Übertragungen und sogar Ausbrüche von Dengue möglich.2,3

Einen ausführlichen Bericht zum Medical Symposium finden Sie hier.

CME und eCME

Dengue im Jahr 2022

Dengue-Fieber ist die vektorübertragene Infektionskrankheit mit den am schnellsten steigenden Fallzahlen und wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO 2019 zu einer der zehn größten Bedrohungen der weltweiten Gesundheit erklärt. Daher sollten Ärzte bei Reiserückkehrern mit grippeähnlichen Symptomen eine Dengue-Infektion in Betracht ziehen – und das nicht nur bei Reisenden aus Asien oder Latein-Amerika. Die asiatische Tigermücke als eine Überträgerin der Erkrankung ist bereits in Europa angekommen.

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. (DTG) und der Conference on Tropical Medicine and Global Health (CTM) klärten die Referenten über die Verbreitung von Dengue, die klinischen Symptome einer Dengue-Infektion, die Verlaufsformen sowie die Diagnose auf.

Die Referenten sind Prof. Dr. med. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter, Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf & Medizinischer Direktor, Berliner Centrum für Reise und Tropenmedizin, Berlin und Prof. Dr. med. Tino F. Schwarz, Chefarzt Institut für Labormedizin und Impfzentrum, Facharzt für Laboratoriumsmedizin, Facharzt für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Klinikum Würzburg Mitte, Standort Juliusspital Würzburg. Chairman ist Dr. med. Dr. rer. nat. Carsten Köhler, Direktor Kompetenzzentrum Tropenmedizin, Innere Medizin VII – Institut für Tropenmedizin, Reisemedizin, Humanparasitologie, Universitätsklinikum Tübingen.

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Dengue-Fieber bei Reisenden

Die globale Inzidenz des Dengue-Fiebers zeigt einen dramatischen Anstieg – aktuell besteht für etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ein Infektionsrisiko.1 Mit der weltweiten Steigerung der Fallzahlen und der Ausweitung der Endemiegebiete nimmt die reisemedizinische Bedeutung zu: Neben der reisemedizinischen Beratung ist Wachsamkeit bei Fieber nach der Rückkehr aus Südostasien, Lateinamerika und der Karibik gefordert. Bei Reisenden, die aus diesen Regionen zurückkehren, stellt Dengue heute eine der häufigsten Ursachen für Fieber dar.2 Umso wichtiger ist die Vorbeugung. Autor ist Prof. Dr. med. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter, Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf & Medizinischer Direktor, Berliner Centrum für Reise und Tropenmedizin, Berlin.

Diese CME ist abgelaufen. Die Bearbeitung des Wissenstests ist nicht mehr möglich, die Inhalte stehen Ihnen weiterhin zur Verfügung.

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Hautausschlag bei Dengue-Fieber (C) Ranjan Premaratna, Professor in medicine, Department of medicine, University of kelaniya, Sri Lanka

Dengue-Fieber - Verbreitung, Diagnose und Management

Dengue-Fieber ist eine der häufigsten Ursachen für Fieber bei Reiserückkehrenden aus den Tropen und Subtropen. 2019 – vor der Corona-Pandemie – wurden dem Robert Koch-Institut der bis dato Höchststand von 1.176 Dengue-Fieber-Erkrankungen durch Reiserückkehrende übermittelt. Aufgrund des Klimawandels breitet sich die Aedes-Mücke, die das Dengue-Virus überträgt, zunehmend weltweit aber auch in Europa aus. Dadurch kann es auch hier zu autochthonen Übertragungen und sogar Ausbrüchen kommen.

Im Rahmen der Fortbildung erläutert Dr. Sabine Jordan, Sektion Tropenmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wie sich das Dengue-Virus europa- und weltweit verbreitet, beschreibt einzelne Fälle sowie das klinische Spektrum – von asymptomatisch bis lebensbedrohlich. Weitere Themen sind Diagnostik, Differentialdiagnostik, Risikofaktoren und Management der Erkrankung.

Aktuell mögliche Präventions-Maßnahmen runden den Vortrag ab. 

Diese CME ist abgelaufen. Die Bearbeitung des Wissenstests ist nicht mehr möglich, die Inhalte stehen Ihnen weiterhin zur Verfügung.

EXA/DE/DENV/0061

Zur Fortbildung

EXA/DE/DENV/0092, EXA/DE/DENV/0239

Quellen
  1. World Health Organization: Ten threads to global health in 2019. https://www.who.int/news-room/spotlight/ten-threats-to-global-health-in-2019 (letzter Zugriff: 28.11.2023]

  2. Halstead S, Wilder-Smith A. J Travel Med 2019; 26:taz062

  3. European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Local transmission of dengue fever in France and Spain – 2018. https://www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/08-10-2018-RRA-Dengue-France.pdf (letzter Zugriff: 28.11.2023)